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Fruchtige Rotkrautsuppe

Fruchtige Rotkrautsuppe

Bei vielen gehört zu Weihnachten ein festlicher Braten mit Klößen und Rotkraut zu einem genussvollen Festessen dazu. Bei uns natürlich auch, doch dieses Jahr wird es den Rotkohl nicht als klassiche Beilage sondern als neumodische Vorspeise geben. Aufgepeppt mit weihnachtlichen Gewürzen und fruchtigen Aromen könnte die Suppe der Beginn einer wunderbaren neuen Tradition sein.

Wie immer lasse ich auch hier den gesundheitlichen Faktor nicht außen vor. Rotkohl als tolles einheimisches Wintergemüse ist ein echtes Superfood mit jeder Menge Vitamin C, Eisen und guten Faserstoffen sowie einem niedrigen Kaloriengehalt. Dazu kommt die magenberuhigende und wärmende Wirkung von Piment (auch Nelkenpfeffer oder Allgewürz genannt) und Zimt. Weitere immunsystemstärkende Vitamine aus Apfel, Orange und Granatapfel machen die Suppe regelrecht zu einem Gesundheitscocktail.

Zutaten für 4 Portionen:Zutaten für fruchtige Rotkrautsuppe

  • 750 g Rotkraut, geputzt
  • 100 g rote Zwiebel, geschält
  • 1 Apfel, ca. 150 g
  • 2 Bio-Orangen, unbehandelt
  • 100 g Sahne
  • 1 EL Rohrzucker
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 2 EL Rapsöl, kaltgepresst
  • 750 ml Wasser
  • 2 TL Meersalz
  • 1/2 TL Piment, gemahlen
  • 2 TL Ceylon-Zimt, gemahlen
  • 4 EL Granatapfelkerne
  • schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • ein großer Suppentopf
    1. Vorab die Zwiebeln, den Apfel und das Rotkraut in grobe Würfel schneiden, die Schale einer halben Orange abreiben und den Saft dieser Orange auspressen
    2. Die Zwiebelwürfel in dem Rapsöl bei starker Hitze kurz anbraten, den Zucker dazugeben und die Stücke ca. 1 Minute unter ständigem Rühren karamelisieren
    3. Mit dem Orangensaft (ca. 150 ml) ablöschen
    4. Das klein geschnittene Rotkraut, die Apfelstücke, die abgeriebene Orangenschale, das Salz sowie den gemahlenen Piment und Zimt dazugeben, gut verrühren
    5. Alles mit dem Wasser aufgießen und ca. 15 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen bis das Kraut weich ist
    6. Inzwischen aus der zweiten Orange die Filets herausschneiden und die Grantapfelkerne auslösen.
    7. Nach der Kochzeit den Topf vom Herd nehmen, den weißen Balsamico und die Sahne hineinschütten und die Suppe mit dem Mixstab fein pürieren,
    8. Nun noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz abschmecken
    9. Beim Servieren jede Portion mit Orangenfilets und Granatapfelkernen dekorieren

Tipps zu den Zutaten:

Kann man keine unbehandelten Orangen bekommen, muss die Schale vorher unter heißem Wasser gründlich abgeschrubbt werden. Es empfiehlt sich ein säuerlicher Apfel wie z.B. ein Granny Smith, da die Suppe sonst zu süß wird.

Nun also mutig ausprobieren, schmecken lassen und glücklich sein.

Genussvolle Weihnachten! 🙂


ca. 250 kcal pro Portion, 2 BE, vegetarisch

Kürbis-Orangen-Suppe

Kürbis-Orangen-Suppe

Manch einer wird vielleicht denken: „schon wieder Kürbissuppe“. Ja, genau! Und da Kürbis so eine extrem tolle und wandelbare Frucht ist, könnte es wohl jeden Tag eine andere Suppenvariante geben. Und mir würde nicht einmal langweilig dabei werden. Ob nun kombiniert mit Möhren, Kartoffeln und Kräutern, deutsch, orientalisch oder mediterran gewürzt, die Möglichkeiten sind endlos. Die einzige Grenze ist die Fantasie und mit einem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, finden sich immer wieder neue Ideen.

Noch zu erwähnen ist bei meinem Rezept das Topping mit echtem steirischen Kürbiskernöl. Es wird aus dem Ölkürbis gewonnen, da dessen Kerne als einzige keine harte Schale haben. Aus etwa 2,5 kg getrockneten, gerösteten Kürbiskernen presst man einen Liter Öl. Es ist also ziemlich wertvoll, auch in gesundheitlicher Hinsicht. Mit vielen Mineralien, den wichtigen Vitaminen A, B, C, D und E sowie 80 Prozent ungesättigten Fettsäuren zählt es zu den absoluten Superfoods.

Zutaten für 3 Portionen:Kürbis

  • 650 g Hokkaido-Kürbis mit Schale, ohne Kerne
  • 50 g Schalotten, geschält
  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  • 2 EL kaltgepresstes Rapsöl
  • 10 g Ingwer, geschält
  • 10 g Tomatenmark
  • 250 ml Orangensaft (möglichst frisch gepresst)
  • 750 ml Wasser
  • (Meer-)Salz
  • 100 g Soja-Naturjoghurt
  • 3 EL Kürbiskernöl
  • 1 Suppentopf
    1. den Kürbis in etwa 2 cm große Würfel und den Ingwer in feine Stifte schneiden
    2. die Schalotten grob zerkleinern, den Knoblauch hacken und beides zusammen bei hoher Temperatur eine halbe Minute im Rapsöl anbraten
    3. den Kürbis, den Ingwer und das Tomatenmark dazugeben und kurz mit anrösten
    4. mit Orangensaft und Wasser aufgießen, etwas Salz (ca. 1 TL) dazugeben, Temperatur am Ofen runter drehen und bei kleiner Hitze 20 Minuten mit geschlossenem Topfdeckel köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist
    5. Ofen ausschalten, den Sojajoghurt dazugießen und mit dem Mixstab zu einer cremigen Suppe pürieren
    6. noch einmal mit Salz abschmecken

Beim Servieren pro Portion einen Esslöffel Kürbiskernöl darüberträufeln. Dazu muss es nicht immer Brot sein. Auch ein Stück frischer Zwiebelkuchen ist wahnsinnig lecker.

Tipps zu den Zutaten:

Statt Hokkaido kann natürlich auch eine andere Kürbissorte verwendet werden, dann aber ohne Schale. Funktionieren könnte es zum Beispiel mit Butternut, Muskatkürbis oder Sweet Dumpling. Beim Öl würde ich keine Kompromisse eingehen. Es mag zwar zunächst etwas teuer erscheinen, doch die billigen Varianten sind oftmals nur aromatisiertes Speiseöl. Nur natives Kürbiskernöl enthält die wertvollen Inhaltsstoffe. Der Sojajoghurt darf auch gern durch normalen Naturjoghurt ersetzt werden.

Nun also mutig ausprobieren, schmecken lassen und glücklich sein.

GUTEN APPETIT! 🙂


ca. 350 kcal pro Portion, 3 BE, vegan